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    Blickpunkt Energie

    Jedes Lebewesen braucht Energie, doch keines kann Energie selbst erzeugen. Sie muss von außen zugeführt werden. Glykämische Kohlenhydrate sind die Hauptquelle für Energie, da diese meist aus der Nahrungsaufnahme stammen. Glukose ist die präferierte Energiequelle für die meisten Körperzellen. Das Gehirn nutzt Glukose für den Energiebedarf. Die Einnahme von 130 Gramm der glykämischen Kohlenhydrate pro Tag, für Kinder (> 1 Jahr) und Erwachsene, deckt die Glukose Nachfrage des Gehirns. (EFSA Panel on Dietetic Products Nutrition and Allergies (NDA), 2010; IoM, 2005).

    Blickpunkt Energie
  •   Unser Gehirn: Der Zwerg mit Riesenhunger

    Unser Gehirn: Der Zwerg mit Riesenhunger

    Auch wenn das Gehirn lediglich 2% der Körpermasse ausmacht, nutzt es 20% der Energie aus der Nahrung und 20% des inhalierten Sauerstoffs. Kinder konsumieren die doppelte Menge der Erwachsenen, das Gehirn eines Neugeborenen benötigt sogar 60% der Energie. Hinsichtlich dessen, können die Effekte von verlängerter Hypoglykämie verheerend für Neugeborene und Kinder sein, da das Gehirn auf Glukose angewiesen ist und diese Reserven limitiert sind. In der Vergangenheit traten sinkende kognitive Leistungen auf, bei relativ leichter Hypoglykämie. (Benton 2001; Zitiert aus Román GC. Nutritional Disorders of the nervous system. In: Shils ME, Shike M, Ross AC, Caballero B, Cousins RJ, Hrsg. Modern Nutrition in Health and Disease. Philadelphia: Lippincott Williams & Wilkins, 2006: 1362-1380)

    Das Gehirn ist das metabolisch aktivste Organ des Körpers. Es ist für schätzungsweise 20% des Grundbedarfs und nur 2% des Körpergewichts verantwortlich. Im Gegensatz zu anderen Organen des Körpers nutzt das Gehirn Glukose nahezu exklusiv als Quelle für Energie. Das Gehirn ist auf ein kontinuierliches Glukoseangebot angewiesen, auch weil die Glukose Speicher extrem klein sind. Glukose Reserven verbraucht es in 10 Minuten.

    (Zitiert aus Benton D. The impact of supply of glucose to the brain on mood and memory. Nutr Rev, 2001; 59: S20-S21)

  • Dextrose geht einfach schneller in den Kopf.

    Dextrose geht einfach schneller in den Kopf.

    Dextrose Produkt-Sortiment
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    Dextrose, wichtig fürs Gehirn

    Unser Gehirn benötigt große Mengen an Dextrose. Der Bedarf des Gehirns ist hoch: Es benötigt mehr als die Hälfte der im Körper vorhandenen Dextrose. In Stresssituationen, wenn das Gehirn zur Hochform aufläuft, schöpft es sogar bis zu 90 Prozent ab. Das Gehirn ist allerdings nicht selbst in der Lage, auch nur kleinste Reserven an Glucose anzulegen. Nur aus dem Blut und den Speichern, die die Leber anlegt, kann es sich an Glucose bedienen.

  •   Die Muskeln als Hauptkonkurrent

    Die Muskeln als Hauptkonkurrent

    Die größten Konkurrenten unter den anderen Dextrose-Abnehmern sind die Muskeln. Unter körperlicher Anstrengung steigt auch ihr Bedarf rasant an. Im Gegensatz zum Gehirn können sie etwas Glucose in einer speziellen Form bunkern, allerdings nur für sich selbst.

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    Dextrose: Ein wichtiges Kohlenhydrat

    Kohlenhydrate sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung. In unserem Kulturbereich werden 40 bis 55 Prozent der Energie in Form von Kohlenhydraten zugeführt, während wir den Rest über Fett und Eiweiß aufnehmen. Damit sind Kohlenhydrate der Hauptbestandteil unserer Nahrung.

    Besonders schnell aufgenommen werden sie als einzelner Baustein, dem Einfachzucker namens Dextrose oder Glukose genannt. In vielen Nahrungsmitteln liegt die Dextrose jedoch nicht in dieser freien und leicht aufnehmbaren Form vor, sondern in komplexen Strukturen. Komplex bedeutet, dass sich die einzelnen Bausteine zu Paaren, aber auch zu kurzen und langen Ketten vermählt haben. Man spricht dann von Zweifach- oder Mehrfachzuckern. Zu ihnen gehören so unterschiedliche Zucker wie Malzzucker, Rübenzucker und Stärke.

    Dextrose: Ein wichtiges Kohlenhydrat
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    Die Entstehung von Energie

    Die Kohlenhydrate aus unserer Nahrung werden im Verdauungstrakt zu einzelnen Bausteinen aufgeschlüsselt – anschließend liegt hauptsächlich der Baustein Glucose/Dextrose vor. Dieser Umbauprozess braucht jedoch seine Zeit. Die Dextrose gelangt nun über den Dünndarm in den Blutkreislauf. Dort erscheint sie in Form von Blutzucker und wird in unsere Zellen transportiert, wo sie schließlich in Energie umgewandelt wird. Jetzt steht sie für den Verbrauch im Gehirn und in den Muskeln zur Verfügung.

    Dextrose, die nicht sofort gebraucht wird, wird in ihrer Speicherform Glykogen in Muskelzellen und Leber deponiert.

    Dextrose — blitzschnell am Ziel
    Liegt Dextrose hingegen in ihrer reinen Form vor, hat sie freie Bahn direkt ins Blut. Sie passiert die Darmwand ohne Zwischenhalt und ist schon wenige Minuten nach der Aufnahme im Blut nachweisbar.

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    Wissenschaftlich nachgewiesen

    Dextrose geht im Vergleich zu anderen Nährstoffen, die wir üblicherweise zu uns nehmen, am schnellsten ins Blut. Um diesen Sachverhalt zu bestätigen, wurde an der Universität Freiburg, Abteilung Ernährung, Institut für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) der glykämische Index von Dextrose und diversen anderen Lebensmitteln (beispielsweise Bananen) verglichen.

    Dextrose versus Banane
    Die Versuchspersonen bekamen in einem nach DIN standardisierten Test  Dextro Energy Täfelchen beziehungsweise Bananen in einer vergleichbaren Kohlenhydratmenge. Gemessen wurde der Blutzuckeranstieg erstmals nach fünf Minuten.

    Das Ergebnis war signifikant: Der Blutzuckerspiegel erhöhte sich in dieser kurzen Zeit bei der Gabe der Dextrosemenge durchschnittlich um etwa 20 Prozent. Nach Gabe der Bananendosis hatte er sich nur um etwa fünf Prozent durchschnittlich gesteigert. In den ersten fünf Minuten ließ sich also durch Dextrose ein vierfach stärkerer Anstieg der Blutzuckermenge als durch die Banane nachweisen. Der Glucoseanstieg im Blut nahm kontinuierlich bis 30 Minuten nach der Probeneinnahme zu - jedoch lag der Blutzuckerspiegel nach der Einnahme der Dextrose signifikant höher als nach dem Verzehr von Bananen. Er war um fast 80 Prozent (Mittelwert) gestiegen, während er durch die Banane um die Hälfte, also knapp 40 Prozent (Mittelwert), erhöht war.

    Wissenschaftlich nachgewiesen
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    Diabetes: Risiken und Hilfestellungen

    Wer unter Diabetes mellitus, der Zuckerkrankheit leidet, hat eine gestörte Insulinfunktion. Entweder kann das Insulin den Blutzucker nicht mehr in die Zellen schleusen oder die Bauchspeicheldrüse produziert nicht mehr genug Insulin. In beiden Fällen gerät der Blutzucker auf die schiefe Bahn. Oft ist es möglich, mit einer gesünderen Lebensweise gegenzusteuern und den Blutzucker wieder auf die richtige Spur zu bringen.

    Risiko Unterzuckerung
    Vor allem dann, wenn medikamentöse Unterstützung zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels nötig wird, droht verstärkt das Risiko einer akuten Unterzuckerung. Sie ist die häufigste Nebenwirkung einer Insulintherapie. Für den Diabetiker oft unbemerkt ist es schnell passiert: Plötzlich ist ein Überangebot an Insulin im Blut, und der Blutzucker wird mit Übereifer in die Zellen geschafft. Als Folge davon sinkt sein Pegel im Blut in gefährliche Tiefen. Ist jedoch das Gehirn erst einmal unterzuckert, muss schnellstens Dextrose zugeführt werden.

    Erst essen, dann messen
    Deshalb lautet das oberste Gebot: Bei den kleinsten Anzeichen nicht erst Blutzucker messen, sondern augenblicklich aktiv werden und am besten Kohlenhydrate in ihrer reinsten Form als Dextrose aufnehmen. Genau in dieser Form sind sie als Soforthilfe die beste Wahl, denn Dextrose ist besonders schnell am Ziel. Reine Dextrose geht sofort komplett ins Blut und hilft in Minutenschnelle gegen akute Unterzuckerung.

    Ersthelfer Dextrose
    Gehört immer in die Tasche und auch auf den Nachttisch aller Diabetiker: Dextrose, griffbereit bei ersten Anzeichen von Unterzuckerung.

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